Unternehmensleitbild Superfilm Green Producing

Nachhaltigkeit ist bei Superfilm ein zentraler Bestandteil unserer Produktionsphilosophie. Als kreativer Akteur sehen wir uns in der Verantwortung, unseren Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten und eine nachhaltige Zukunft für kommende Generationen mitzugestalten. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern ein wesentlicher Wert, den wir in jede Phase unserer Produktionen integrieren. Unsere Arbeit orientiert sich an den Prinzipien des ‚Green Producing‘, und wir setzen alles daran, den ökologischen Fußabdruck unserer Produktionen so gering wie möglich zu halten.

Im Jahr 2016 waren wir maßgeblich an der Entwicklung des Österreichischen Umweltzeichens „Green Producing“ (UZ 76) beteiligt und haben die Initiative für dieses zukunftsweisende Projekt gesetzt. In Zusammenarbeit mit der „pulswerk GmbH“ und dem ÖkoBusinessPlan Wien starteten wir das Pilotprojekt zum Landkrimi Wien „Höhenstraße“, bei dem die Anforderungen an eine umweltfreundliche Filmproduktion erstmals in der Praxis getestet wurden. Dieses Engagement führte zur Einführung der ersten Version der UZ 76-Richtlinie im Jahr 2017.

Seitdem setzen wir uns kontinuierlich dafür ein, unsere Arbeitsweise noch nachhaltiger zu gestalten und dadurch die Zukunft der Filmindustrie verantwortungsbewusst und ressourcenschonend zu prägen.

Nichts vermittelt ein Leitbild besser als Bilder – deshalb laden wir Sie ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Sehen Sie selbst, wie wir Nachhaltigkeit leben:

Unser Grüner produktionsalltag

Green Producing beginnt lange vor dem ersten Drehtag und ist unsere Alltagsprämisse

Als Mitinitiatorin der Richtlinie UZ 76 „Green Producing in Film und Fernsehen“ und Lizenznehmerin des Österreichischen Umweltzeichens verstehen wir nachhaltiges Arbeiten als Teil unseres täglichen Handelns.

Die Richtlinie UZ 76 verfolgt bewusst einen ganzheitlichen Ansatz: Umwelt- und Ressourcenschutz sollen nicht nur während einer Produktion berücksichtigt werden, sondern bereits in den Arbeitsabläufen des Filmproduktionsunternehmens verankert sein. Genau diesen Anspruch leben wir jeden Tag – von der Mobilität über die Büroorganisation bis hin zur Beschaffung und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. 

Nachhaltige Mobilität

Mobilität zählt zu den größten Einflussfaktoren einer klimafreundlichen Filmproduktion. Deshalb fördern wir umweltfreundliche Alternativen sowohl im Büroalltag als auch bei unseren Produktionen.

Unsere Büroräumlichkeiten sind hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und bequem mit U-Bahn, Straßenbahn, Bus sowie über den Wiener Westbahnhof erreichbar. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Mitarbeiter:innen aktiv bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel – unter anderem durch Zuschüsse zu Klimatickets und Wiener Linien-Jahreskarten.

Auch auf Produktionen setzen wir zunehmend auf Elektromobilität. Bereits bei mehreren Projekten – darunter „School of Champions“ – Staffel 4, „Landkrimi Niederösterreich – Der Todesengel“ sowie „Landkrimi Vorarlberg – Die dritte Rochade des Jonas Horak“ – kamen Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Wo immer möglich werden Fahrgemeinschaften organisiert und unnötige Fahrten vermieden.

Nachhaltigkeit im Büro

Viele kleine Entscheidungen machen in Summe einen großen Unterschied.

Unser Büro wird zu 100 % mit Ökostrom betrieben. Bei der Beschaffung achten wir auf langlebige, recycelte und umweltzertifizierte Produkte. Verwendet werden ausschließlich Recyclingpapier sowie Papierprodukte mit anerkannten Umweltzertifizierungen wie FSC oder EU Ecolabel.

Auch bei der täglichen Verpflegung setzen wir auf Nachhaltigkeit: Bio-Produkte, regionale Lieferanten und Mehrwegsysteme helfen dabei, Verpackungsmüll und Transportwege zu reduzieren.

Selbstverständlich kommen auch ökologische Reinigungsmittel zum Einsatz, die Mensch und Umwelt gleichermaßen schonen.

Ressourcen erhalten statt verschwenden

Nachhaltigkeit bedeutet für uns vor allem, vorhandene Ressourcen möglichst lange zu nutzen.

Im Büro werden Papier, Kunststoff, Restmüll, Elektrogeräte, Batterien, Leuchtmittel und Kabel konsequent getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt.

Auch nach Abschluss einer Produktion erhalten viele Materialien ein zweites Leben: Requisiten, Möbel oder Ausstattung werden weiterverkauft, weitergegeben oder an soziale Einrichtungen wie CarlaHumana oder lokale Organisationen gespendet.

Nachhaltigkeit am Set

Green Producing bedeutet für uns nicht Verzicht, sondern intelligente Planung.

Bereits bei der Motivsuche achten wir darauf, bestehende Orte möglichst unverändert nutzen zu können und aufwendige Umbauten zu vermeiden. Requisiten und Ausstattung stammen bevorzugt aus Fundusbeständen, werden ausgeliehen oder Second-Hand beschafft.

Ein besonders gelungenes Beispiel dafür war der „Landkrimi Niederösterreich – Der Todesengel“: Zahlreiche Motive konnten nahezu unverändert übernommen werden. Bestehende Kulissen wurden bewusst genutzt, wodurch Materialeinsatz, Transporte und Abfall erheblich reduziert werden konnten.

 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Nachhaltigkeit gelingt nur gemeinsam. Deshalb beziehen wir unsere Mitarbeiter:innen, Partnerunternehmen und Dienstleister:innen frühzeitig in unsere Green-Producing-Maßnahmen ein und kommunizieren unsere Standards transparent.

Unser Ziel ist es, ökologische Verantwortung nicht als Zusatzaufgabe zu verstehen, sondern als selbstverständlichen Bestandteil jeder Filmproduktion – vom ersten Konzept bis zur letzten Klappe.

 

„A society grows great when people plant trees whose shade they know they will never sit in.“

– Proverb

Weitere Informationen zu den Green Producing Guidelines und wie wir diese umsetzen, finden Sie hier.