Element of crime - Wenn es dunkel und kalt wird in berlin

„Ein Film über uns und dann auch noch auf Tournee, das hat etwas von Tierfilm und wir dann die Tiere, da muss man auf einen guten Regisseur hoffen und das ist Charly Hübner. Wir wussten, er liebt die Band, wir vertrauten ihm und wir hatten Recht damit. Der Film ist toll, ganz anders, als erwartet, und das sind immer die besten Filme.“ – Sven Regener


Dieser Film erzählt die Geschichte und Gegenwart einer ganz besonderen deutschen Band, die Geschichte von ELEMENT OF CRIME: Es geht um Musik, Freundschaft, eine Haltung zur Welt und um das Geheimnis, 40 Jahre Musik zusammen zu machen.


ELEMENT OF CRIME wurde 1985 gegründet und ist seitdem aus der deutschen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie gilt als die bekannteste unbekannte oder die unbekannteste bekannte Band des deutschen Sprachraums. Was sind das für Künstler? Wie wurden sie zu dem, was sie sind? Regisseur Charly Hübner geht diesen Fragen mit viel Feingefühl nach. Er folgt der Band auf einer Tournee durch Berlin, die eigens für diesen Film organisiert wurde, und führt uns zu Orten, die stellvertretend für die Entwicklung der Band stehen. Wir sehen die Mauerstadt Berlin, erfahren von den wichtigsten Weggefährten, von New York, John Cale, London, Düsseldorf, Ata Tak, dem Ende der Neuen Deutschen Welle und dem Anfang von ELEMENT OF CRIME. Nie nostalgisch, nie klingt er nach der „guten alten Zeit“. Dafür ist die Band viel zu lebendig – im Grunde auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.


Mit Sven Regener, Jakob Ilja, Richard Pappik und Maike Rosa Vogel, Florian Horwarth, Isolation Berlin, Von wegen Lisbeth, Steiner & Madlaina, Ansa Sauermann

Regie: Charly Hübner

Produzentinnen: John Lueftner, David Schalko und Gwendolin Stolz

Koproduzentinnen: Charlotte Goltermann und Charly Hübner

Kamera: Casey Campbell

Ton: Thomas Diesel

Schnitt: Christoph Brunner

Eine Koproduktion von SUPERFILM, Norddeutscher Rundfunk NDR und Rundfunk Berlin Brandenburg RBB gefördert durch Filmförderungsanstalt FFA, Medienboard Berlin-Brandenburg MBB und Deutschen Filmförderfonds DFFF in Zusammenarbeit mit  DCM, Universal Music Group Germany und Vertigo.

Der Film ist so gut, dass man nach Berlin ziehen will.

– The Spot

Charlie Hübners Dokumentarfilm über die Geschichte einer Band, die sich immer wieder neu erfindet, um sich treu zu bleiben.

– Epd Film

An der Aufgabe, Popmusik in Dokumentarfilme zu verwandeln, scheitert man leicht. Aber glücklicherweise nicht immer. Sven Regener fühlt sich diesbezüglich gerade sehr erleichtert. Vor ein paar Tagen erst feierte der in Berlin lebende Musiker und Schriftsteller im vollbesetzten Wiener Filmcasino bestens gelaunt die Österreich-Premiere eines Kinoporträts, das seiner Band – Element of Crime – gilt. Nun steht das Werk in einem Lichtspielhaus in Ihrer Nähe zur Begutachtung bereit.
Und der Besuch lohnt sich. Denn „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“, wie der Film heißt, hat mehr Licht und Herzenswärme zu bieten, als der Titel zu versprechen scheint. Regie führte der Schauspieler Charly Hübner, der 2017 in der Regener-Roman-Kinoadaption „Magical Mystery“ aufgetreten war; und sein Enthusiasmus färbte auf die Filmgestaltung ab. Regener, ein skeptischer Mensch, der auch seine eigene Strahlkraft gern bezweifelt, war stets gegen eine Element-of-Crime-Doku, aber Hübner habe eine Sicht auf die Band, „die so seltsam ist und auch so einzigartig, dass wir dachten, dem kann man vertrauen“.

– Profil.at

Die melancholisch- schwermütigen Songs mit lakonischer Komik erinnern ganz offen an das Filmuniversum des Finnen Aki Kaurismäki.

– Falter

„Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“ ist ein Film über eine städtische Musik, die, das spricht für ihre Raffinesse und Universalität, auch auf dem Land prägend wirken kann, wie sich Hübner in einer autobiografischen Sequenz über seine Jugend in der DDR der späten Achtzigerjahre erinnert.“

– TAZ