28.02.2019 | Erste Pressestimmen zu "M - Eine Stadt sucht einen Mörder"

 

"Feschismus, Fake-News, Flüchtlingspolitik: Autor und Regisseur Schalko baut daraus eine Mörderjagd, die sich nicht den Regeln des aktuellen Serienfernsehens unterwirft. Sozialer Realismus interessiert ihn so wenig wie psychologisches Identifikationspotenzial. Selbst die Opfer-Eltern wirken in ihrer Trauer egoistisch motiviert. Ein Land frisst seine Kinder....Absolut sehenswert."

– Spiegel-online

 

 

„Die Serie ist nicht nur ein Remake, sondern bis in die Bildsprache hinein eine Hommage.“

– Süddeutsche Zeitung

 

 

„David Schalkos M – Eine Stadt sucht einen Mörder macht Spaß, jagt einem einen Schrecken ein, lässt staunen, macht Gänsehaut, ekelt, gruselt, sorgt für Wut. Kurz: M ist gutes Fernsehen, das man gern weiterschauen mag.“ 

 Der Standard

 

 

„Den Klassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ wiederzuverfilmen, ist eigentlich ein Sakrileg. Aber David Schalko ist das Unmögliche gelungen. Der Film erzählt auf geniale Weise vom Rechtspopulismus.

...Es ist ein Film geworden, der Nachgeborenen Auskunft darüber geben wird, wie rechter Populismus Ende der Zehnerjahre die Macht zu ergreifen versuchte. Es ist der Film der Stunde“ 

 Die  Welt

 

 

„Hätten Elfriede Jelinek und Thomas Bernhard je zusammen eine Fernsehserie drehen wollen, sie hätte ähnlich ausfallen können. Schalko gelingt ein von seinem Ensemble getragenes, von dem Willen zum Gegenwartskommentar und einem ausgeprägten Formwillen bestimmtes Zeitstück.“

– FAZ

 

 

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder hat viele stimmungsvolle Momente: das menschenleere, verschneite Wien, in dem die finale Jagd auf den Täter stattfindet. Die Darstellung der unterschiedlichen Formen von Trauer und Schmerz der Hinterbliebenen. Und auch die fantasievollen Referenzen auf den Film. Die berühmte Peer-Gynt-Melodie, die der Mörder pfeift, wird in der Serie gleich mehrfach humoristisch eingesetzt.“

 Zeit online

 

 

„M“ ist große, mutige Serienkunst, hat eine eigene Bildsprache und ein beeindruckendes Ensemble...“ 

 Kleine Zeitung

 

 

„Ein manipulatives Rauschen der Bilder und Botschaften, dass lang nicht so gruseln macht – und doch viel gefährlicher ist, als das Pfeifen in der leeren Gasse.“ 

 Tagesspiegel

 

 

„Das Ergebnis ist böse, erhellend und politisch brandaktuell.“ 

– Oberösterreichische Nachrichten

 

 

„Nur zaghaft entfaltet sich in „M“ das ganze Ausmaß des Wahnsinns, der sich wie Fieber über die Stadt legt. Mit den ersten Symptomen kriecht der Schmerz langsam in die Glieder, entfacht die kammerspielartig angelegte Geschichte Stück für Stück ihren abscheulichen Glanz. Optisch ist der gebürtige Niederösterreicher, der auf Darsteller wie Udo Kier oder Sophie Rois setzen kann, erneut eine Klasse für sich: „M“ geht viel weiter, als es die meisten Serien wagen, ohne aber eine Kinoästhetik zu kopieren.“ 

– Vorarlberger Nachrichten

 

 

„Von der ersten Sequenz an, in der die Kamera wunderbar choreografiert sich aus der Vogelperspektive Elsie nähert und dann einem davonfliegenden Luftballon (der genauso unheimlich wie bei Fritz Lang ausschaut) wieder in die Höhe folgt, hat „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ einen atmosphärischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann....

 M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ schafft den Spagat zwischen Satire und Suspense, die Serie ist ein gesellschaftspolitischer Kommentar mit Märchen-Anleihen, die mit ihren übersteigerten Bildern auf der Leinwand (wie bei der Berlinale-Premiere) noch besser aufgehoben ist als am Fernsehbildschirm.“

– FM4

 

 

„Hochkarätig besetztes, kunstvolles und hochpolitisches Theater in Serie...David Schalko hat ein kleines Kunstwerk geschaffen“ 

– dpa

 

 

„Hervorragend besetzt und grandios gefilmt, wird "M" so zu einem Meisterstück, weil die Serie zunächst eine kriminalistische Tätersuche vorgaukelt und dann, stilisiert und angereichert mit kindlichen Mythen, Ängsten und Vexierspielen, Abgründe offenlegt. Und denen muss man sich immer wieder stellen. Trotz wattiertem Schneekugelalltag“

– SWR

 

 

„Schnell packt einen diese Geschichte, die weniger Krimi als das Psychogramm einer Großstadt ist.“ 

– Die Presse

 

 

...raubt den Atem...“ 

– Tiroler Tageszeitung

 

 

„Viel Jubel bei Berlin Premiere...“ 

– Heute

 

 

„Die Neufassung von Fritz Längs Klassiker „M - Eine Stadt sucht einen Mörder ist ein großartiger Sechsteiler“

Leipziger Volkszeitung

 

 

„Heraus kam eine hochpolitische Farce in Form eines schonungslosen Kommentars des Ist-Zustands der Alpenrepublik....So fügt sich Schalkos Serie stilistisch passend in sein Gesamtwerk ein, aus dem die experimentelle «Sendung ohne Namen» und sein nicht minder innovatives Serienformat «Braunschlag» nach wie vor besonders herausragen. Der vorliegende Sechsteiler könnte diese Liste um einen dritten Titel ergänzen.“

 Quotenmeter

 

 

„Wie Schalko dieses Panoptikum zwar überzeichnet, aber selten karikiert, das ist sein Alleinstellungsmerkmal....Das Alltagsvariete dieses Grenzgängers lässt alle Exzentrik so virtuos im Mainstream verschwimmen, bis selbst ganz gewöhnliche Ermittler (fabelhaft: Sarah Viktoria Frick und Christian Dolezal) mehr aus dem Reigen saftiger Charaktere hervorstechen als ein Ballonverkäufer im Clownskostüm, den sie an jedem Tatort treffen. Schalkos Gespür für Rosenmontage im Aschermittwoch bringt den Karneval der Absurditäten daher nie ganz aus der Balance. So belegt »M«, dass selbst ein Sender wie RTL mit dem richtigen Showrunner am richtigen Platz Fernsehen kreieren kann, das in zwei Minuten mehr Esprit und Witz und Kreativität hat als 23 Jahre »Cobra 11«.“

– Neues Deutschland

 

 

„Am Ende ist M vielleicht eher eine Chiffre: für die Paranoia in uns allen, für die sozialpsychologische Verelendung nicht nur der österreichischen Gesellschaft.“ 

– Jüdische Allgemeine

 

 

„Sie alle sind eher Prototypen als echte Charaktere. Das ist hier aber kein Manko, sondern ein Kunstgriff, stehen sie doch für mehr als nur ein Einzelschicksal....Und so schleichen die Figuren in diesem im besten Sinne theatralischen, surrealen und episodenhaften Alptraum umeinander. Sie treffen sich dabei in durchchoreographierten, auffallend langsam inszenierten Szenen, wie man sie eher auf der Bühne erwartet als im Streaming-Angebot von RTL“ 

– Schwäbische Zeitung

 

 

„Einen Klassiker wie M zu reinszenieren, ist gewagt. Generell überzeugt das Plädoyer gegen Lynchjustiz auch als Serie...“ 

– TAZ

 

 

„Vielmehr zerrt Schalko mit seinen artifiziellen Film-Miniaturen und überzeichneten Figuren eine sonst unter der dünnen Kruste der Zivilgesellschaft wabernde, horrorhafte Wirklichkeit an die Oberfläche, in der die Akteure aus Medien, Politik, Justiz und Unterwelt allesamt vor allem die Wahrheit verschleiern wollen. In Zeiten von Fake News und aufkeimendem Faschismus ein - wie schon Langs Original - leider sehr passendes Sittengemälde, für das die Mediengruppe RTL sogleich mit einer Premiere bei der Berlinale belohnt wurde.“

 Focus Online 

 

 

„Ein echtes Highlight“

– tv direkt

 

 

„Schalkos M ist ein Schauerstück, ein melancholisches Memento mori....er hat aus dem spezifischen österreichischem Fluidum aus Moder und Glamour, aus Morbidem und Perfiden eine Romantik des Verfalls destilliert...“

– Rolling Stone Magazin

 

„Schalko schöpft alle Chancen aus und schafft mit seinem "M" ein modernes Meisterwerk.“

– Dwdl.de

 

„Schalkos Regiestimme und sein Sinn für Humor sind unverwechselbar, weshalb sich M - Eine Stadt sucht einen Mörder nun nicht nur vom Mutterfilm, sondern auch von allem anderen abhebt.“ 

– Serienjunkies.de

 

 

„Schalko gelingt es mithilfe seines Kameramannes Martin Gschlacht, in einer Art Hommage die beklemmende und surreale Atmosphäre voller Schatten zu erzeugen, die schon Langs Film als eine der ersten deutschen Tonfilmproduktionen zu etwas Besonderem machte. Knallige Farben werden gezielt einsetzt, oft wirkt die Welt dagegen entsättigt, kalt und leer. Und trotzdem wirken viele Einstellungen wie eine optische Liebeserklärung eines Wieners an seine Heimatstadt“. 

– Ntv.de

 

 

„...genau diese hochartifizielle Welt funktioniert deshalb als Spiegel der tatsächlichen gesellschaftlichen Verhältnisse besonders gut, weil sie die verzerrte Logik der Argumentationen und Triebkräfte offenlegt.“

– TAZ

 

 

„Freilich sorgen sowohl die Drehbücher, die Schalko zusammen mit seiner Ehefrau Evi Romen geschrieben hat, als auch starke schauspielerische Leistungen dafür, dass die Optik keineswegs l'art pour l'art bleibt. Erzählerisch bezieht der Thriller seine Spannung aus zwei reichhaltigen Quellen: einerseits dem immer engeren Einkreisen des Kindermörders durch die rivalisierenden Teile des allgemeinen Mobs, andererseits den psychologischen Brennglas-Analysen der tiefen inneren Konflikte und daraus resultierenden Handlungsmotive der zentralen Figuren. Keiner ist im moralischen Sinn abgrundtief schlecht, aber jeder trägt ein bisschen Schuld und glaubt noch viel mehr Schuld im jeweils anderen zu erkennen.“

– dwdl.de

 

 

„Dass Schalko nicht nur herrlich absurd-lakonische Dialoge schreiben kann, sondern auch ein großer Stilist ist, hat er schon mit seinen vorangegangenen Miniserien „Braunschlag“ und vor allem „Altes Geld“ bewiesen. Diesmal haben seine Bilder (Kamera: Martin Gschlacht) jedoch einen solchen Grad an Stilisierung erreicht, dass man sich viele davon als Filmstill an die Wand hängen könnte. Die Autoren (Schalko/Romen) arbeiten die zeitlosen und leider immer noch zeitgemäßen politischen und sozialen Aspekte von Fritz Langs Film stärker heraus und spiegeln sie in der oftmals absurd anmutenden innenpolitischen Realität des heutigen Österreich. 

Einmal mehr muss man dabei den Mut der ORF-Verantwortlichen bewundern, solch ein Projekt in dieser Form abzunehmen. Bei ARD und ZDF wäre so eine Serie mit ihrem ziemlich deutlichen Kommentar zur Regierungspolitik heutzutage unvorstellbar (bei den deutschen Privatsendern sowieso).“  

– fernsehserien.de

 

 

„Das Unbehagen in Bilder zu fassen, hat die Produktion „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ echt gut hingekriegt. Man ist sich nicht sicher, ob der Regisseur nun David Schalko oder David Lynch heißt, der Kameramann (Martin Gschlacht) und die Musikverantwortliche (Dorit Chrysler) haben jedenfalls auch viel Anteil dran, dass man in Wien nun überall Abgründe vermutet.“

– Kurier

 

 

„Lang’s first sound film, M made innovative use of sounds like the murderer’s skin-crawling whistling of Edvard Grieg’s "In the Hall of the Mountain King," which is reprised to good effect by music supervisor Dorit Chrysler.“

– Hollywood Reporter

 

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